Gesicht von Mrtina Riedel mit dem Schriftzug: 7 Gedanken im Juli 2026

7 Gedanken-Juli 2026

Dies Format gefällt mir. Darum geht es:

Über Gabi Kremeskötter bin ich aufmerksam geworden auf die 7 Gedanken von Linda Kunze.

Der normale Monatsrückblick ist oft Stress für mich. Auch 12×12 gefällt mir, macht aber keinen Impakt auf mich. Dennoch mag ich etwas schreiben, das eine Regelmässigkeit hat und verlässlich ist. Aber auch überschaubar. Daher… ein neues, kleines Abenteuer beginnt. Laß dich überraschen von diesem neuen Format.

Mir gefällt diese Idee, in wenigen Worten oder Sätzen etwas mitzuteilen. Die Essenz, das Wichtigste, was mir auf dem Herzen liegt.

Kurze Gedanken, Texte, Erlebnisse, Zitate, Perspektiven: Die Essenz zu beschreiben, geht immer. Ich bin neugierig.

Hier meine erste Ausgabe der 7 Gedanken von Juni 2026.

Gedanke 1 – Eine Beobachtung

Ich habe eine Szene erlebt, die auf mich bedrohlich gewirkt hat: ein Mensch aus der Öffentlichkeit hat zum Boykott eines anderen Menschen, der ebenfalls in der Öffentlichkeit steht, aufgerufen und dazu aufgefordert, diesen finanziell und existentiell zu zerstören. Das hat mich sehr berührt, mit welcher Häme und Aggression das geschieht.(Ich nenne bewusst keine Namen).

Ich sprach darüber mit einer Bekannten, wobei ich mitteilte, wie verstörend ich das finde, dass mir das nicht gefiel und nachging. Sofort nahm sie Partei für den Menschen, der zum Zerstören eines anderen Menschen aufrief. Sie verteidigte nicht den Aufruf, sondern eine angenommene Motivation dahinter, dass ich diese doch verstehen müsse und dass der Aufruf zur Zerstörung eines Menschen berechtigt und doch wenigstens verständlich wäre. Eine Motivation, die ja übrigens keiner beurteilen kann.

Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Zumal, als ich nachfragte, sie von dieser Situation absolut nichts wusste. Sie ist sofort an die Seite gesprungen und hat das Verhalten verteidigt. Ich wiederholte meine Frage, ob sie wisse, was da gesagt wurde. Nein, war die Antwort.

Immer wieder denke ich daran und was das bedeutet. Es ist atemberaubend, wie Dinge bewertet und mit größter innerer Überzeugung rechtfertigt werden, ohne überhaupt Kenntnis der Fakten zu haben. Da befinden wir noch nicht im Bereich von Interpretationen, Meinungen, o.ä. Wie schnell das geschieht, ist stark.

Ich frage mich, wie oft geschieht das täglich? Ja, auch mir. Uns allen?! Bewusst oder unbewusst. In diesem Falle geschahen beide Reaktionen bewusst. Die unbewussten sind mit großer Sicherheit die viel häufigeren.

Das wird mich noch ein wenig beschäftigen.

Gedanke 2 – Eine Erkenntnis aus Arbeit und Business

Inzwischen bin ich begeistert von KI. Aufgaben, die ich delegieren kann, Informationen sammeln oder sichten,Korrekturen machen, Strukturen finden. Ich bin da immer noch Anfänger.

Und nein, ich würde meine Blogartikel oder sonstige kreative Aufgaben nicht von der KI schreiben lassen, um die dann zu veröffentlichen.

Mir ist meine Seele und meine Geschichte, die ich einbringe, wichtiger. Das Mensch Sein, die persönliche Begegnung und eben der Austausch steht an allererster Stelle.

Gedanke 3 – Etwas Persönliches

Ich hatte eine Zahn OP und mein Zahnarzt empfahl mir, Schmerztabletten zu nehmen. Er nannte die Marke. Ich fragte, ob ich dafür ein Rezept bräuchte. Nein, war die Antwort, die bekommen Sie für € 3,50 in der Apotheke. Ach, antwortete ich: so günstig? Er schaute mich an, als hätte ich vielleicht nicht alle Tassen im Schrank, weil ich das nicht wusste.

Meine Antwort war: ich habe kaum Schmerztabletten in der Apotheke gekauft. Ich habe keine Ahnung von den Preisen. Er schaute mich wieder mit großen, ungläubigen Augen an. Und fragte: Echt, jetzt? Ich so: Ja, echt.

Was für eine kleine schöne Episode, die mir zeigt, dass ich in meinem Leben bisher wenig Schmerzmittel brauchte.

Gedanke 4 – Ein Satz, der geblieben ist

In einem Zoom Meeting war plötzlich dieses Zitat im Raum:

Du musst nicht großartig sein, um anzufangen.

Aber Du musst anfangen, um großartig zu werden.“

(Zig Ziglar)

Dieses Zitat kenne ich schon, aber heute hat es mich so richtig angefixt. Fast ein bißchen sauer gemacht: Über mich, meine Situation, meinen Erfolg oder nicht Erfolg.

Wie oft warte ich, dass es gut ist, will sagen, gut genug. Obwohl es vermutlich bereits mehr als das Normale hat. Und wann ist denn gut „gut genug“? Ist das bei 100% oder bei 1.000%?

Könnten 80% bereits über dem „üblichen Normal“ gut sein und aus reichen? Wer beurteilt das denn eigentlich?

Für mich denke ich, dass ich die Ansprüche viel zu hoch ansetze. Warum nicht probieren, testen, scheitern, neu kreieren, erneut testen, verbessern,……. . Ein dauernder Kreislauf, so wie das Leben.

Nur ich kann entscheiden, was für mich gut ist, ausreichend ist. Ich kann zufrieden sein, ohne übertriebene Ansprüche zu stellen, sowohl an mich als auch an die Welt.

Also, anfangen ist wichtiger als alles Andere, denn ich weiß nicht, was sich nach dem Anfang entwickelt und der x.te oder xxx.te Schritt danach zum Erfolg führt.

Gedanke 5 – Etwas, das sich verändert hat

Sich zu zeigen fühlt sich heute anders an. Seid der 100 Tages Challenge, die ich auf Instagram gemacht habe, ist die Bedrohung in Sachen Sichtbarkeit deutlich geringer geworden.
Hier das 30 Tage Fazit.

Ich habe mehr Sicherheit in der Technik gewonnen.

Ich bin offensiver mit meinen Themen umgegangen und habe mich gezeigt.

Das fühlt sich gut und richtig an. Ich möchte Menschen ansprechen, die durch ähnliche Prozesse gehen und sie darin begleiten. Ich weiß, wovon ich rede.

Mein Weg ist nicht zu Ende. Ich bleibe dran und gebe mein Bestes.

Gedanke 6 – Eine Überraschung

Im Juli ist meine Bloparade gelaufen. Hier mein Aufruf dazu.

Mach mit! Schreibe einen Liebesbrief an dich selbst.

Noch ist zum 02.08.2026 dauert meine Blogparade.

Ich hatte nicht sehr viele Antworten darauf, aber die, die ich hatte, waren sehr berührend und intensiv. Das Feedback war so schön, dass es mich fast ein wenig überfordert hat. Weil ich das nicht gewohnt bin? Weil ich mir das gar nicht zugestehe? Weil ich sogar denke, es nicht verdient zu haben?

Hier mein eigener Liebesbrief an mich selbst. Es ist eine sehr schöne Erfahrung für mich gewesen, mir diesen Brief zu schreiben. Mir selbst die Wertschätzung zu geben, für meine Person, mein Tun und mein Leben, ist in meinem Leben nicht etwas, was ich täglich tue. Ich sollte es tun,aber…. .

Wie oft meine eigene innere Kommunikation eher bescheiden, bewertend, abwertend, schimpfend ist, kann ich nicht zählen. Leider passiert das immer wieder. Obwohl ich weiß, was das anrichtet. Und vor allem, was das für furchtbares, eigenes Gefühl ist. Hinterher.

Dieser Brief hat mir einmal mehr gezeigt, wie sich die eigene Kraft und Energie dreht, wenn ich das anders handhabe. Daher ist meine eindeutige Entscheidung, achtsam zu sein mit dem, was ich zu mir sage und wie ich mir mir über mich rede.

Gedanke 7 – Ein Ausblick oder eine Frage

Mein August steht unter dem Motto: Disziplin und Dran Bleiben.

Sich die Zeit nehmen, Dinge, die anstehen bis zu Ende durchzuführen.

Eines nach dem Anderen.

Ohne nach rechts und nach links zu schauen: meint, das machen, was notwendig ist und nicht früher aufhören, als dass es wirklich fertig ist.

Wie ich das schaffe?

Statt 3-5 Projekte parallel zu bearbeiten, nur eins aussuchen.

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Jeder Monat sammelt neue Perspektiven – und vielleicht entsteht daraus eine kleine gemeinsame Tradition.

Ich würde mich freuen, wenn Du mitmachst.

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