Dr Martina Riedel sitzt im Schneidersitz, das Thema: Nach der Krise: EIn Liebesbrief an mich selbst

Blogparade: Nach der Krise – Ein Liebesbrief an mich selbst

Eine Krise ist nicht lustig. Oft ist sie eher bedrohlich, wenn nicht sogar lebensbedrohlich. Wer eine schwere Krise hatte, kann davon ein langes und intensives Lied singen.

Krisen können gesundheitlicher Art, persönlicher Art, im privaten Umfeld, geschäftlich sein, aber auch eine tiefe Sinnkrise gehört dazu.

Ich persönlich bin gerade durch eine schwere gesundheitliche Krise gegangen. Eine 2. Krebserkrankung hat mich erschüttert und mich sehr viel gelehrt. Mein Umgang damit, meine Learnings und die Planung für meine Zukunft haben in mir tiefe Spuren hinterlassen, die teilweise sehr betrüblich, aber eben auch sehr überraschend sind.

Das alles ist ist nicht nur negativ und schrecklich. Aber ich möchte es auch nicht romantisieren. Genau dies hat mich animiert, an der Blogparade teilzunehmen. Mein Wunsch ist, Nach der Krise-Ein Liebesbrief an mich zu schreiben, in dem ich wertschätzend mit mir und der Krise umgehe. Den Liebesbrief wirst du in der nächsten Woche hier auf meiner Seite lesen können.

Ich lade Dich ein, an der Blogparade teilzunehmen. Ich bin sicher, Du hast schon lange keinen Liebesbrief mehr an Dich geschrieben? JETZT ist der Zeitpunkt, es zu tun.

Was ist eine Blogparade?

Bei einer Blogparade setzt ein Blogger ein Thema. Andere Blogger, die etwas zu diesem Thema beitragen wollen, können dieses Thema gerne aufgreifen und einen Blogartikel dazu schreiben.

Das Thema meiner Blogparade lautet: NACH DER KRISE – EIN LIEBESBRIEF AN MICH SELBST

Du schreibst und veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest. Sobald dein Blogartikel fertig ist, hinterlässt du hier einen Kommentar mit dem Link zu deinem Blogartikel.

Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Bei einer Blogparade bekommen alle Teilnehmer mehr Sichtbarkeit. Das heißt für dich: Mehr neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Und: Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen.

Diese Blogparade läuft bis Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Blogartikel veröffentlichen und hier in den Kommentaren hinterlassen.

So nimmst du an dieser Blogparade teil:

  1. Schreibe einen Blogartikel/Beitrag über Nach der Krise – Ein Liebesbrief an mich selbst. Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen.
  2. Verlinke meine Blogparade (also genau diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest) in der Einleitung oder im Fazit deines Blogartikels.
  3. Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter meinem Blogartikel mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. So kann ich deinen Beitrag zu meiner Blogparade finden und ihn in meine Zuusammenfassung einfügen.
  4. Wenn du deinen Blogartikel auf deinen Social Media Kanälen teilst, verlinke mich gerne: Instagram, Facebook, LinkedIn.

Die Blogparade endet am Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag zu meiner Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen!

Leitfragen zu meiner Blogparade:

Hier sind einige Fragen, die dich animieren, zu schreiben und dir Anregungen geben können. Du kannst sie in deinem Blogartikel gerne aufgreifen und beantworten. Gerne kannst du natürlich auch eigene Fragen stellen und in deinem eigenen Blogparaden-Blogartikel beantworten!

  • Warum hast du ganz spontan auf diese Einladung mir diesem Thema reagiert?
  • Wenn deine Krise eine Farbe hätte oder ein Lied wäre-was wäre es?
  • Hast Du eine Krise erlebt und möchtest dich auch wertschätzen für dich selbst?
  • Welche Entscheidung /Fähigket hat dich am meisten überrascht, von der du nicht wusstest, dass du dazu fähig bist??
  • Was sind deine Learnings daraus gewesen?
  • Was hat dich besonders stolz auf dich gemacht?
  • Wie fühlt sich die Liebe für dich heute an?
  • Wann hast du erkannt, dass dir die Liebe für dich selbst abhanden gekommen ist?
  • Welches Ritual kann dir helfen, dich an deine Liebe zu dir zu erinnern?
  • Woran merkst du, dass du, das du so viel Liebe für dich entwickeln konntest?
  • Was möchtest du in Zukunft tun, um die Liebe für dich zu pflegen?

Ich freue mich auf deinen Blogartikel!

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5 Kommentare

  1. Liebe Martina,
    ich habe ja keinen Blog. Ich würde aber gern auch meinen Liebesbrief in meinem Newsletter teilen – ich denke, das passt ja auch.
    Es war ein unglaublich berührender Prozess. Mal wieder zu schauen, was ich geleistet habe. Es ist wirklich eine so schöne Idee, ganz herzlichen Dank dafür!

    Hier mein Liebesbrief an mich selbst:

    Liebe Isabell,

    nie in Deinem Leben hättest Du Dir vorstellen können, dass Du in so ein tiefes Loch fallen kannst. Dass Dein Leben sich einmal so sinnlos anfühlen könnte und Du wie festgetackert auf dem Sofa festhängst. Keine Lust mehr auf irgendwas, keinen Wert im Leben, keine Motivation mehr zum Leben.

    Der Umgang mit dem Tod war für Dich schon immer ein Thema, mit dem Du schwer umgehen konntest. Angefangen bei Deinem geliebten Opa, den Du gehen lassen musstest, ohne ihn wirklich gekannt zu haben. Über all Deine Seelentiere, die nun mal leider nicht ewig lebten, wie Du es Dir gewünscht hättest. Bis hin zu Deinem Mann, der Dir doch so oft so fürchterlich gegen den Strich ging und genau damit Dein Wachstum so enorm vorangebracht hat. Der so wundervoll und auch so anstrengend sein konnte, der beste Mann und gleichzeitig der größte Lektionsgeber war. Und der gerade dann auf einmal nicht mehr aufwachte, als Ihr einen richtig guten Weg miteinander gefunden hattet und endlich die Ernte langer Arbeit mit- und aneinander einfahren konntet.

    Er hatte seine Aufgabe auf dieser Welt erledigt und hinterließ Dir gleichzeitig die nächste für Dein Leben: Deinen Frieden mit dem Tod zu machen.

    Anfangs fandest Du das ganz schön unlösbar. Ein Berg, den Du nicht besteigen konntest, weil er zu hoch war und Du das Gefühl hattest, dass all Deine Kraft mit Deinem Mann beigesetzt worden war. Und irgendwas in Dir schrie einfach nur: „Das kann ich nicht. Das tut zu sehr weh. Lieber gehe ich selbst.“

    Das allerdings ging nun irgendwie auch nicht, denn Du spürtest, dass der Tod auch keine Alternative war. Zweimal warst Du nachts im Krankenhaus, weil Du dachtest, Du hättest einen Herzinfarkt. Dabei war das „nur“ Dein Herzschmerz, das gebrochene Herz, das es wieder zu flicken galt.

    Ja, die Zeit heilt die Wunden. Aber eben nicht über Nacht, sondern in einem langen, anspruchsvollen Prozess. In dem die Wunde immer mal wieder aufgebrochen ist. Du sie aus Versehen aufgekratzt hast. Was bleibt, sind Narben, die immer wieder mal jucken oder sogar weh tun. Die Dich aber gleichzeitig auch immer wieder daran erinnern: Du hast es geschafft! Du hast mal wieder überlebt!

    Zuerst war da etwas, was Dich wenig an Leben erinnerte. Existieren traf es wohl deutlich mehr. Du setztest einen Schritt vor den anderen, quasi notgedrungen und weil es nicht anders ging. Geld musste verdient werden, schließlich waren da ja auch noch Deine Katzen, die immer sehr hungrig waren.

    Du bautest sogar noch etwas Neues auf in dieser Zeit. Hut ab. Begannst beruflich noch einmal komplett von vorne, mit ein bisschen vom Alten im Hintergrund. Du tatest, was getan werden musste: Dinge mussten geregelt werden, Wege mussten gefunden und gegangen werden.

    Langsam, ganz langsam kam etwas dazu. Die Erkenntnis, dass es Zeit war, Frieden zu machen: Nicht nur mit seinem Tod, sondern auch mit der Tatsache, dass andere Menschen in Deinem Leben und auch Deine Tiere irgendwann sterben werden. Du stelltest fest, dass Du selbst gar keine Angst vor dem Sterben hattest. Aber dass andere gehen würden, war für Dich unglaublich schmerzvoll.

    Also fingst Du an zu schauen, was denn dahintersteckt. Das war nicht immer schön, denn es bedeutete auch, sich vielen schmerzvollen Erfahrungen zu stellen. Vielen Ängsten, Glaubenssätzen und Wahrheiten, denen Du bislang sehr erfolgreich aus dem Weg gegangen warst. Und doch rafftest Du Dich immer wieder auf, die Augen aufzumachen. Und den nächsten Schritt zu gehen. Und noch einen. Und noch einen. Dir auch Hilfe zu suchen, denn Du merktest, ganz allein schaffst Du das nicht. Und was für ein Glück, wundervolle Kolleginnen zu haben. Und Menschen, die genau zum richtigen Zeitpunkt in Dein Leben traten, um Dich ein Stück zu begleiten mit dem, was sie Wundervolles können.

    All diese Zeit war alles andere als einfach. Und Du hättest sagen können: „Lasst mich alle in Ruhe. Existieren ist doch auch in Ordnung.“ Aber es gab da diese eine Zelle, die Du spürtest und die immer wieder sagte: „Komm. Füttere mich. Lass mich Deine anderen Zellen anstecken mit Lebensfreude, mit dem Wissen, dass Du auf dieser Welt wichtig bist und dass auch ein Leben ohne ihn wertvoll ist.“ Du hast sie gehört und hast Dich aufgemacht, dieser Zelle zu gestatten, alle anderen anzustecken.

    Und noch mehr: Du hast erkannt, dass diese schwierige Zeit Dich zu einer so wichtigen Aufgabe geführt hat, die Du inzwischen auch übernommen hast. Nämlich anderen Menschen zu zeigen, wie man diese eine Zelle in sich füttert, damit auch sie nach dem Tod des Partners wieder in die Lebensfreude zurückfinden. Und damit hast Du zum vierten Mal komplett neu angefangen, auch wenn es „nur“ eine Spezialisierung dessen ist, was Du schon so lange tust: Menschen zu helfen, die nicht weiterwissen. Du hast ein komplett neues Online-Business und Leben aufgebaut, in dem Du wieder glücklich und zufrieden bist, in dem Du Dir vorgenommen hast, noch vielen Menschen diesen Weg aufzuzeigen.

    Ich ziehe meinen Hut vor Dir. Du hast es geschafft. Du lebst wieder, statt zu existieren. Du bist dort angekommen, wo Du gerade hingehörst, und Du bist wieder glücklich. Ich liebe Dich dafür, von ganzem Herzen, mit jeder Faser und jeder Narbe und mit allem, was Dich ausmacht! Danke, dass Du Dich auf den Weg gemacht hast. Du bist großartig!

    Möge Dein Leben noch lang und glücklich sein und Dir noch alles bringen, was Du Dir wünschst.

    Von Herzen.

    Deine Isabell

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