Meine 3 Lieblingsgewürze – klein, unscheinbar und doch unverzichtbar
Eine weitere tolle Idee: Daniela Beer gibt mir die Inspiration:„Über meine 3 Lieblingsgewürze“ zu bloggen.
Das hat mich angesprochen. Ich setze mich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema und mir auseinander. Weil ich in der Hauptsache lediglich 3 Lieblingsgewürze habe:
Salz, Pfeffer, Petersilie
Gewürze sind mehr als nur Geschmack. Sie unterstützen den Geschmack eines Lebensmittel und machen ihn typischer und eventuell leichter zugänglich? Oder sie überdecken etwas, das man nicht so mag. Solche Einflüsse stelle ich manchmal bei Lebensmitteln mit Bitterstoffen, die ich persönlich sehr schätze, aber das mag nicht jeder.
Gewürze bringen Erinnerungen hoch, an die Kindheit, die Gerichte, die ich bei meiner Mutter so gerne gegessen habe. Oder diejenigen, die ich erlebt habe, auf dem Rummel (Schmalzkuchen), bei der besten Freundin( ein bestimmter Apfelkuchen), bei den Großeltern(Gewürzgurken), in der Bäckerei (Karneelbrötchen).
Ich persönlich mag Gewürze und dennoch stelle ich in den letzten Jahren fest, dass ich sie immer seltener benutze. Entsprechend kaufe ich viele gar nicht mehr.
Heute stelle ich meine drei Favoriten vor, die ich immer und fast ausschließlich benutze.
Salz – Die Grundlage
Salz fehlt in keiner Küche. Manche sagen, das ist doch so selbstverständlich, dass man das nicht zu erwähnen braucht.
Ich benutze nicht so viel Salz. Nach meinem Geschmack ist Essen oft versalzen. Aber ein gutes Salz ist toll. Das genieße ich. Und nehme dann interessanter Weise auch mehr.
Salz ist lebensnotwendig, weil der Körper damit z.B. den Wasserhaushalt stabilisiert, das Gewebe reguliert, es liefert die Grundlage für richtig viele Spurenelemente, die wiederum benötigt werden, um biochemische Prozesse im Körper zu unterstützen und möglich zu machen. Nerven und Muskelgewebe benötigen Salz. Daher ist es mir wichtig, ein gutes Salz zu wählen.
Zu viel Salz ist auch nicht gut, weil es so manchen guten Prozess in eine negative Form wandelt.
Ich verwende Salz bei jedem Gericht, mal weniger, mal mehr. In meiner Welt hat Salz nicht nur diesen Notwendigkeitsaspekt, sondern gibt einem Lebensmittel die Möglichkeit, so zu schmecken, wie es eben schmeckt. Es unterstützt und fördert für meine Zunge den Eigengeschmack von Gemüse und bei Fisch. Diese Erkenntnis war für mich wichtig. Das ist sehr simpel und scheint eher banal zu sein. Mich überrascht es immer wieder.
Ich betone, dass dies für meine persönlche Geschmackswelt gilt. Das Interessanteste, das ich feststelle, ist die Zubereitung von Fisch. Salzwasserfisch hat natürlich einen Geschmack nach Salz vom Wasser. Den mag ich. Wenn ich aber gut salze, schmecke ich das Fischfleisch so , wie es ist und mir gefällt.
Salz hat für mich auch noch einen stark reinigenden Effekt. Ich nutze es auch zum Baden oder duschen, um meinen Körper auch auf der äusseren Ebene von Energien zu reinigen. Oder ein Glas mit Wasser und Salz reinigt die Energie im Raum.
Pfeffer – Die feine Schärfe
Wenn Salz als weißes Gold bezeichnet wird, nennt man Pfeffer das schwarze Gold.
Pfeffer gibt Feuer in den Körper: er unterstützt die Verdauung, die Wärmeregulation im Körper, hilft dadurch bei Entzündungsprozessen. Pfeffer hat auch eine besondere Komponente bei der Bekämpfung von Parasiten.
Auch hier gibt es so viele Pfeffersorten, die von total scharf bis zu einer milden Schärfe variieren. Je nach Geschmack und je nach Fähigkeit, scharf essen zu können.
Ich bin eher auf der milden Seite. Ich verstehe nicht mehr, warum scharf essen können eine besondere Fähigket sein sollte. Und vor allem möchte ich mir meine Geschmacksknospen nicht mehr mit viel Schärfe verbrennen und betäuben. Da schmecke ich nichts mehr vom eigentlichen Essen.
Ich mag schwarzen Pfeffer, der aus der Pfeffermühle frisch gemahlen kommt.
Eine milde Schärfe, die eher im Hintergrund operiert und sozusagen erst im Nachgang zu schmecken ist, unterstützt meine Geschmacksknospen. Für mich hebt es den echten Geschack vom Gemüse, Fisch, Eiern hervor. So, dass ich gerade merke, es aber nicht dominant ist.
Auch Pfeffer hat eine reinigende Komponente auf der Energetischen Ebene, er schützt vor negativen Energien und fördert gleichzeitig das eigene, innere Feuer wie das Verdauungsfeuer. Ich lese, Pfeffer födert auch das Glücklich sein.
Petersilie – Die Frische
Petersilie ist vermutlich eher bei den Kräutern unterzubringen und nicht so sehr als Gewürz zu bezeichnen. Das sehe und verstehe ich. Dennoch ist eine meiner ultimativen Geschmacksrichtungen, die ich sehr mag.
Petersilie hat viele Minaralstoffe, hat eine entwässernde Wirkung, entgiftet und es wird ihr nachgesagt, bei den diversen Krankheiten eine positive Wirkung auf den Körper zu haben.
Petersilie benutze ich meist für alles: Gemüse, Fleichgerichte, Fisch oder auch mal auf ein klassisches, einfaches Butterbrot. Köstlich. Klein gehackt, entfaltet sich ein Duft, der meinen Pawlowschen Reflex sofort bedient. Ich kann sie einfach so, auf einem Löffel essen.
Manchmal koche ich Petersilie mit, um dem Essen diesen Geschmack zu verleihen. Meistens streue ich sie am Ende, kurz vor dem Verzehr über das Essen. So oder so köstlich.
Da kommen tiefe Erinnerungen an eine Kindheit hoch: mit Karottengemüse, Kartoffelpüree, Spinat und Spiegelei und Salate aller Art, in der Petersilie eine Hauptzutat war. Ich vermute, meine Mutter mochte Petersilie so wie ich. Ich habe es vielleicht von ihr?
Dieser frische, kühlende Geschmack auf dem Essen ist unverwechselbar. Und ehrlich, ich rieche schon den Duft so gerne, wenn ich Petersilie zerkleinere.
Auch Petersilie hat eine reinigende Wirkung auf der energetischen Ebene und man sagt ihr eine Beziehung zu Wohlstand nach.
Salz, Pfeffer, Petersilie – Das Gemeinsame
Alles drei haben für mich etwas Einfaches, Gemeines. Es umgibt sie kein Flair einer anderen Kultur oder einer fancy Adresse. Sie sind da, verfügbar, vielseitig, machen scheinbar nichts her.
Mich fasziniert, mit wie wenig ich ein gutes Essen schmackhaft kochen kann. Es braucht nur wenige Zutaten, die umso besser in der Qualität sein dürfen.
Ich setze sie sparsam oder üppig ein und geniesse das. Petersilie friere ich ein. Ja, sie kommt ein wenig matschig raus, verliert aber nicht ihren Geschmack.
Essenz
Während ich schreibe, merke ich begeistert, dass wenig für mich oft mehr ist. Und ja, ich kann exotische Gewürze sehr genießen und freue mich über Gerichte mit Ingwer, Kurkuma, Zimt, Curry, Paprika.
Dennoch habe ich diese 3 Zutaten am liebsten, genieße und zelebriere sie. Sie begleiten mich vermutlich noch länger.
Welche 3 Geüwrze sind deine Lieblingsgewürze? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Dr. Martina Riedel Über mich: Ich komme aus der klassischen Schulmedizin und da ich viele Fragen hatte, die mir dort nicht beantwortet wurden, habe ich mich interessiert für und fortgebildet in ganzheitlichen Heilweisen, Kunst als Möglichkeit zur eigenen Heilung, in energetischen Heilweisen und Persönlichkeitsentwicklung. Als Mentorin und Anschubserin ist es mein Ziel, Menschen zu helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Ein Wechsel der Perspektive, verbunden mit einer positiven Einstellung, kann wie ein starker Katalysator für eine Heilung sein. Da ich selbst zwei Krebsdiagnosen erfahren habe, weiß ich, wie groß die Bedrohung für die Person ist. Die Antworten und Lösungen sind oft nur einen Schritt entfernt. Dabei unterstütze ich Sie gerne. Hier erfahren Sie mehr über mich.













Liebe Martina, weniger ist manchmal wirklich mehr. Ausserdem gibt es ja auch sehr viele verschiedene Salze. Da verändert manchmal auch das Salz ein Gericht. Mir gefällt zum Beispiel das Kala Namak Salz sehr, das riecht und schmeckt stark nach Eiern. Viel
Spass beim Würzen
Daniela
Liebe Daniela,
Herzlichen Dank für dein feedback.
Ja, Salz kennt viele Richtungen. Eines, das nach schmeckt, kannte ich noch nicht.
Herzliche Grüße
Martina