7 Gedanken – Juni 2026
Über Gabi Kremeskötter bin ich aufmerksam geworden auf die 7 Gedanken von Linda Kunze.
Der normale Monatsrückblick ist oft Stress für mich. Auch 12×12 gefällt mir, macht aber keinen Impakt auf mich. Dennoch mag ich etwas schreiben, das eine Regelmässigkeit hat und verlässlich ist. Aber auch überschaubar. Daher… ein neues, kleines Abenteuer beginnt. Laß dich überraschen von diesem neuen Format.
Mir gefällt diese Idee, in wenigen Worten oder Sätzen etwas mitzuteilen. Die Essenz, das Wichtigste, was mir auf dem Herzen liegt.
Kurze Gedanken, Texte, Erlebnisse, Zitate, Perspektiven: Die Essenz zu beschreiben, geht immer. Ich bin neugierig.
Gedanke 1 – Eine Beobachtung
Im Juni hatte ich die nächste 3 Monats-Kontrolluntersuchung nach einer Krebserkrankung. Die Untersuchung ergab, dass keinerlei Anormalitäten festzustellen sind. Alle Werte und Bilder sind okay.
Ich habe vor jedem Termin Angst. Ob sich das jemals ändern wird? Ich bin nicht sicher. Vielleicht gehört die Angst dazu, um z.B. achtsamer zu bleiben, sich besser zu korrigieren, wenn es nicht gut läuft. Für mich ist es wichtig, auch immer wieder zu entspannen, mich zu lösen von den Mustern und Gedanken.
Was für eine Entspannung für mich. Und ein neues Gefühl des „Alles ist möglich“
Gedanke 2 – Eine Erkenntnis aus Arbeit und Business
KI ist toll, Ki ist schrecklich, KI ist beängstigend: alle 3 Aussagen habe ich in mir.
Was, wenn ich meine Perspektive ändere? Hin zu: Ki ist auch spannend, KI hat ganz gute Ideen, KI ist hilfreich für mich.
Nein, einen KI Blogartikel lasse ich nicht erstellen. Nein, ich werde mich nicht rein auf KI verlassen.
Aber warum soll ich mich nicht unterstützen lassen? Warum soll ich viel Zeit in Dinge investieren, die die KI allein gut macht.
Das ist meine neue Perspektive: Ich mag KI. Und ich mag sehr authentisch sein. Beides zusammen ist möglich.
Gedanke 3 – Etwas Persönliches
Manchmal mache ich großartige Sachen, die mir Freude geben und mich sehr erfüllen. Um dann in ebenso kurzer Zeit wieder in der Versenkung zu verschwinden.
Woher das kommt? Ich weiß es nicht. Ich werde auf die Suche gehen.
Gedanke 4 – Ein Satz, der geblieben ist

NEUGIER BRAUCHT OFFENHEIT
Neugier ist für mich wie Sauerstoff: Neues lernen, erfahren, ausprobieren. Zu scheitern an der Perfektion, weil es noch nicht gut genug ist und nicht reicht, ist leider immer wieder ein Thema für mich. Ich lerne täglich.
Gedanke 5 – Etwas, das sich verändert hat
In die Skala meiner Werte habe ich Verantwortung aufgenommen. Es ist nicht neu, dass ich selbstverständlich Verantwortung übernehme, manchmal sogar zu viel und welche, die gar nicht zu mir gehört. Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen. Allein durch meinen Beruf war das ein absolutes MUSS.
Das ändert sich gerade sehr stark in mir. Ich erkenne, dass es mir oft zu viel war und dass ich diese daher verteilen wollte. Auf andere Menschen, auf diverse Situation, einfach, um durchatmen zu können.
Jetzt übernehme ich die Verantwortung, die zu mir gehört, für meine Kreationen, wie gut oder schlecht die auch immer sind. Ich schaue hinter meine Fassade und was ich sehe, gefällt mir nicht immer. Und dennoch bleibe ich dabei, es zu tun
Gedanke 6 – Eine Überraschung
Ich habe meinen Blogartikel für meine Blogparade „Nach der Krise: Ein Liebesbrief an mich selbst“ geschrieben. Das hat nochmal viel hoch geholt in mir, viele Emotionen. Gar nicht, dass ich sie ständig verdränge, aber es hatte diesmal so viel Tiefe, dass ich überrascht war. Und es fühlte sich so sehr nach einer inneren Heiung an, nach einem Abschluß und einem Frieden, den ich machen kann.
Ich habe 10=zehn!!!!!!!! Stunden daran geschrieben und bin zutiefst beglückt, dass er fertig und veröffentlicht ist. Als wäre es abgerundet, damit sich die neue Tür, die schon geöffnet ist, sich wirklich weit öffnen kann.
Ich war überrascht von dieser Intensität, Dauer und Tiefe
Feedback von IH: „Wunderschön. Und so beeindruckend. Zum einen der Weg, zum anderen Deine Offenheit. Wirklich sehr ermutigend, Deine Geschichte und vor allem auch den Brief zu lesen. Du bist gesegnet, in vielerlei Hinsicht. Herzlichen Dank fürs Teilen! „
Gedanke 7 – Eine Frage
Wie will ich leben?
Ein Gedanke, der mich wieder und wieder begleitet. Dese Frage wird vermutlich nie abschließend geklärt( sein können). Muss ja auch nicht. Diese vielen Pläne: wo willst Du in 1,5,10 Jahren stehen? Das hat mich immer gestresst. Heute plane ich nicht so lange, weil das sowieso nicht möglich ist.
Ja, ich habe eine Vision und auch Pläne, um die notwendigen Schritte zu gehen. Ohne das bin ich ein Fähnchen im Wind.
Stattdessen lerne ich , mich den Fluß des Lebens hinzugeben. Erlebnise einzuordnen und damit zu leben. Möglichst ohne Bewertung. Was fast unmöglich ist. Aber… es wird besser und besser.


Dr. Martina Riedel Über mich: Ich komme aus der klassischen Schulmedizin und da ich viele Fragen hatte, die mir dort nicht beantwortet wurden, habe ich mich interessiert für und fortgebildet in ganzheitlichen Heilweisen, Kunst als Möglichkeit zur eigenen Heilung, in energetischen Heilweisen und Persönlichkeitsentwicklung. Als Mentorin und Anschubserin ist es mein Ziel, Menschen zu helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Ein Wechsel der Perspektive, verbunden mit einer positiven Einstellung, kann wie ein starker Katalysator für eine Heilung sein. Da ich selbst zwei Krebsdiagnosen erfahren habe, weiß ich, wie groß die Bedrohung für die Person ist. Die Antworten und Lösungen sind oft nur einen Schritt entfernt. Dabei unterstütze ich Sie gerne. Hier erfahren Sie mehr über mich.

Liebe Martina,
oh, wie ich mich freue über deine 7 Gedanken!
Einerseits, weil ich dich dazu inspirieren konnte, andererseits weil diese Art der Rückschau auch eine nach vorne ist: Gedanken, die wir einmal haben und formulieren, gehen nicht verloren, sondern können uns in ihrem ganz eigenen Tempo weitertragen – so wie du selbst schreibst: sich „dem Fluß des Lebens hinzugeben“.
Das unterschreibe ich sofort!
Herzliche Grüße zu dir
Gabi
Liebe Gabi, danke für Deine Rückmeldung.
Ja, das ist ein schönes Format. Ich bin neugierig auf mehr.
Herzliche Grüße Martina