Foto martina Riedel: Text 7 Gedanken August 2026

7 Gedanken-August 2026

7 Gedanken im August 2026: Ein persönlicher Monatsrückblick mit Beobachtungen, Erkenntnissen und Fragen, die bleiben durften. Die 7 Gedanken von Linda Kunze gefallen mir.

Darum geht es:

Der normale Monatsrückblick ist oft Stress für mich. Auch 12×12 gefällt mir, macht aber keinen Impakt auf mich. Dennoch mag ich etwas schreiben, das eine Regelmässigkeit hat und verlässlich ist. Aber auch überschaubar. Daher… ein neues, kleines Abenteuer beginnt. Laß dich überraschen von diesem neuen Format.

Mich inspiriert die Idee, in wenigen Worten oder Sätzen etwas mitzuteilen. Die Essenz, das Wichtigste, was mir auf dem Herzen liegt.

Kurze Gedanken, Texte, Erlebnisse, Zitate, Perspektiven: Die Essenz zu beschreiben, geht immer. Ich bin neugierig.

Hier meine erste Ausgabe der 7 Gedanken von Juni 2026.

Gedanke 1 – Eine Beobachtung

Im Alltag fällt mir zunehmend auf, wieviel geredet wird. Ich rede selbst sehr gerne und kann auch viel reden und längere Monologe halten. Dennoch erlebe ich, wie mich die vielen Worte, auch von mir, zunehmend nerven. So viel dummes Zeug ist dabei. Wobei es mir gar nicht zusteht, über andere Menschen zu urteilen.

Dennoch bemerke ich leider genau das: bei manchem fällt es mir immer schwerer, noch zuzuhören. Die Inhalte sind nicht relevant und maximal uninteressant.

Ich rede selbst weniger, nur noch, wenn ich gefragt bin, gerne kurz und prägnant. Und nein, das gelingt nicht immer. Aber es sind die Situationen, in denen ich persönlich mich wohler mit mir selbst fühle.

Ist Reden Silber und Schweigen Gold? Dieser Spruch begleitet doch Generationen. Ja und nein ist meine Antwort. Reden ist einfach eines der wichtigsten Tools, um sich auszudrücken und in Kontakt miteinander zu sein. Und gleichzeitig erlebe ich gerade, dass es mir wichtig ist, auch schweigen zu können. Zuhören geht trotzdem.

Gedanke 2 – Eine Erkenntnis aus Arbeit oder Business

Ich hatte eine Blokade und bekam keinen Zugang zu einem Thema. Besser gesagt: zwei Themen schwirrten mir im Kopf, die aus meiner Sicht gar nichts miteinander zu tun hatten.

Mein Gefühl war, dass ich mich entscheiden müsse zwischen einem „entweder – oder“. Was muss ich da machen, denn es geht nicht zusammen? Wie soll ich mich entscheiden? Hilfe, widerspricht sich das nicht alles? Wie kann ich die Themen verbinden, denn es fühlt sich nach einem starken Bruch an.

Ein Gespräch, in dem ich mein Dilemma erklärte, gab mir eine wichtige Erkenntnis: Beide Freundinnen schauten ein wenig irritiert. Sie meinten, das wäre doch ganz leicht, denn beide Themen gehören nicht nur zusammen, sondern bedingen sich auch und ergeben eine sehr natürliche Reihenfolge. Ganz offensichtlich. Wir entwickelten das weiter, eigentlich taten die beiden das. Ich hörte staunend zu. Ja, ist doch ganz klar.

Ich merkte, dass ich in mir eine Schleife drehte, die gar nicht besteht. Eigentlich. Die auch nicht relevant ist und die mich aufhält. Seltsam. Es dauerte eine Zeit, bis ich das begriff:

Ich selbst machte die Schleife groß und hielt sie am Laufen. Darüber zu reden war sehr hilfreich.

Gedanke 3 – Etwas Persönliches

Ich habe in einem Gespräch eine Aussage gehört:

Die Aussage in dem Gespräch lautete: Allein, dass sich eine Eizelle (die für dich) auf den Weg begeben hat, um befruchtet zu werden und dies geschafft hat, ist schon eine Leistung für sich und benötigt die größte Wertschätzung.

Zunächst die Vorgeschichte: tendenziell mache ich, was ich mache, weil ich es gerne tue und kann. Das geht leicht, nicht immer, ich schaffe das auch,tue es und gehe weiter zur nächsten Aufgabe. So, als wäre nichts gewesen. Als wäre das etwas Selbstverständliches.

Immer wieder werde ich darauf hingewiesen oder erlebe es selber, dass das sehr wohl besonders ist und dass ich mich dafür anerkennen dürfe, solle, müsse. Ich tue es manchmal und eben auch nicht. Definitiv zu wenig, das ist sicher.

Sich selbst die Anerkennung und Wertschätzung zu geben, ist für mich eine große Herausforderung. Ich bleibe dran.

Gedanke 4 – Ein Satz, der geblieben ist

„Manchmal passiert Dir nichts Gutes, weil Du das Gute bist, das Anderen passiert. Es ist so, dass du alles gibst und nichts scheint zurückzukommen. Vielleicht ist es so, dass du der Segen bist. So, wie du dich gibst, dich in andere hinein fühlst, selbst wenn du erschöpft bist. Das ist es, was Andere am laufen hält. Vielleicht wirst du gar nicht übersehen, vielleicht wurdest du dafür gemacht, etwas zu bewirken. Es wirkt schwer und fühlt sich manchmal unfair an. Aber laß dich nicht davon vergessen lassen, wer du bist….“ (Facebook, unbekannt)

Ich bin noch immer beschäftigt mit dieser Aussage und kann weiterhin kein abschließendes Statement dazu geben.

Gedanke 5 – Etwas, das sich verändert hat

Der Sommer ist vorbei? Nein, der Hochsommer ist vorbei. Vielleicht wird es einen schönen Spätsommer geben. Mir persönlich sind diese Temperaturen zu hoch, schon seit Jahren. Als ich jünger war, konnte ich das besser aushalten. Ich jammere weniger als dass ich mein Leben daran anpasse.

Es hat sich verändert, dass ich Hitze gar nicht gut vertrage. Früher konnte und mochte ich stundenlang in der Sonne sein. Urlaub im Süden war der Traumurlaub schlechthin. Etwas Anderes konnte ich mir nicht vorstellen.

Ich mag heute 25 Grad, besser nicht mehr als das. Wenn es kühler ist oder auch regnet, stört mich das viel weniger als die aktuelle Wetterlage. Mein Körper und mein Gehirn funktionieren auch besser.

Ich bin dankbar für kühlere Temperaturen und vor allem kühle Nächte. Der Schlaf wird wieder besser und erholsamer. Mein System kommt zur Ruhe.

Gedanke 6 – Eine Überraschung

In diesem Jahr habe ich zum ertsen Mal an der Blogdekade der TCS von Judith Peters teilgenommen. Tatsächlich gefällt mir diese Idee schon länger: 10 Blogartikel in 10 Tagen schreiben. Eine große Herausforderung.

Aber… ich bin so ein Typ für Challenges. Das bekommt eine Idee von „Jetzt erst recht“. Gesagt. getan.

Meine Angst war, dass ich nicht genügend Themen hatte, was sich als gar nicht richtig herausgestellt hat. Es floß nur so raus aus meiner Feder. Nach dem 7. Artikel hatte ich ein paar Ermüdungserscheininungen, die dann aber wieder verschwanden. Also hatte ich 10 Artikel in 10 Tagen geschrieben.

Hier findet ihr alle 10 Blogartikel.

Ich habe mich selbst überrascht, dass ich es geschafft habe und durchgehalten habe. Das ist nicht so selbstverständlich für mich. Obwohl ich sehr, sehr fokussiert sein kann. Es ist dennoch auch eine Anstrengung. Täglich dran zu bleiben, in diesen kreativen Prozess zu begeben, das braucht echte Disziplin.

Tatsächlich bin ich sehr stolz auf mich.

Gedanke 7 – Ein Ausblick oder eine Frage

Der Monat August war ein sehr produktiver Monat. Was trotz der Hitze für mich überraschend ist.

Ich habe auch noch an meiner Website gearbeitet, ein Freebie erstellt und meine Blogparade abgeschlossen.

Eventuell muss ich den Gedanken “ Bei der Hitze schaffe ich nichts und kann nicht gscheit denken“ nochmal überdenken und revidieren? Wer weiß, ob ich vorsichtiger sein sollte mit so einer Aussage.

Deine Gedanken teilen

Wenn Du selbst bei den „7 Gedanken“ mitmachst, kannst Du Deinen Beitrag gerne unter meinem aktuellen 7-Gedanken-Artikel verlinken. Zu meinem Blog.

Jeder Monat sammelt neue Perspektiven – und vielleicht entsteht daraus eine kleine gemeinsame Tradition.

Ich würde mich freuen, wenn Du mitmachst.

Schreibe gerne einen Kommentar.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert