In diesem Jahr ist es mir relativ schwer gefallen, ein Motto zu finden, das gerade meinem inneren Zustand entspricht. Ich will mich wohlfühlen damit und es umsetzen können. Die Frage war und ist, wo steh ich denn? Wie geht es mir? Was will ich erreichen? Wohin will ich denn eigentlich?
Also, habe ich kurz entschlossen ein 1. Motto und ein 2. Motto gewählt. Hier schreibe ich über mein 1.Motto: Freude PUR!
Wie ist denn mein Zustand gerade? Wo stehe ich?
Mein Jahr 2025 war hart, aus meiner Sicht. Das Aufflackern einer erneuten Krebserkrankung war beängstigend und definitiv alles Andere als erfreulich. Es ging mir schlecht, da mein ganzes System in Mitleidenschaft gezogen war. Durch das Lymphom hat sich der Pleura Spalt entzündet, sprich, ich hatte einen s.g. Pleura Erguss. Ich hatte zunehmend Probleme mit der Atmung, ich habe schlicht keine Luft bekommen. Es war kaum möglich, in den 1. Stock meiner Wohnung zu kommen. Ich brauchte dafür eine Pause zwischendrin und musste erstmal nach Luft schnappen, als ich angekommen bin.
Ein Zustand, der körperlich kaum mehr zu ertragen war. Erst wollte ich gar nicht zum Arzt und habe gehofft, dass es schon irgendwie verschwinden wird. Leider nein. Als ich endlich ging, hat der Arzt Zustände bekommen, über mich und mein Verhalten. Heute verstehe ich es sehr gut. Damals habe ich ihn noch nicht so ganz verstanden.
Wo stehe ich denn?
Ich hatte ein persönlich hartes Jahr voller Streit, Dissonanzen, Unverständnis, Desinteresse. Für mich eine Lebenssituation, die kaum mehr zu ertragen war. Grenzen setzen fällt mir auf jeden Fall schwer. Aber wenn Grenzüberschreitungen zum täglichen Ritual werden, um noch ein wenig mehr zu testen. Und um noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird es irgenwann zu einer Situation, die nicht nur keinen Spaß macht, sondern unerträglich wird.
Der daraus resultierende Stress wirkt sich aus. Auf mein Leben, auf meine Befindlichkeit, auf meine Entspannungsfähigkeit. Das Nervensystem ist dauerhaft am Limit, der „fight und flight Modus“ ist 24/7 auf Anschlag aktiviert. Stress produziert und fördert diese Art von Zellwachstum. Runter zu kommen ist fast nicht mehr möglich.
Und ja, es gab andere Gründe, wie ein vermehrter ZuckerKonsum, zu wenig Bewegung, zu viel innere Belastung. Die eigenen Störungen, Prozesse, unbearbeiteten Vorkommnisse wirken in der gleichen Gewichtung.
Was will ich denn?
Ich will im Frieden leben. Ich liebe es , mich persönlich weiterzuentwickeln, die Offenheit für meine eigenen Prozesse zu haben. Manches geht schnell, manches dauert Jahre, bis ich bereit bin, dahin zu schauen. Das ist so und vollkommen in Ordnung. Jeder in seinem Tempo und zu der eigenen Zeit.
Ich habe sehr viel lernen müssen, über mich, mein inneres System sprich Körper. Aber auch über meine Verletzungen und Traumata. Das Thema Abgrenzung und Grenzen setzen ist all gegenwärtig. Ich lerne richtig gut dazu. Aber auch die Eigenfürsorge und Selbstliebe ist nochmal viel stärker in meinen Focus gerückt.
Wo nehme ich mich nicht ernst genug? Wo bleibe ich in Situationen, die anstrengend und erbärmlich sind? Warum tue ich mir das an? Warum gebe ich mir nicht einen größeren Wert und beende Dinge und Situationen sowie Diskussionen.
Mein 1. Motto
Freude PUR! Ich möchte nicht mehr in diesem Stress leben. Mein Grundgefühl für mein Leben ist Freude. wie schon beschrieben in einem Blogartikel von mir , bin ich ein großer Fan des Human Design Systems. Das hat mich so viel gelehrt und erkennen lassen über mich und mein Leben.
Ich bin ein 6/2 er Generator. Und mein wichtiges und allererstes Tor ist das Tor 58, das u.a. für Lebensfreude steht. Dies zieht sich durch mein Design in verschiedenen Toren und Kanälen.
Daher wurde es ganz eindeutig: Jetzt ist Freude PUR! dran.
Ich meine damit, dass ich für mehr Freude in meinem Leben sorgen darf und muß. Der Frage, was mich erfreut, woran ich Freude habe, was mein Herz hüpfen lässt, worüber ich lachen kann. Das wird mich in diesem Jahr sehr viel und ausführlich beschäftigen. Dem gehe ich konsequent nach.
Aber auch die andere Seite möchte ich betrachten: die Seite, auf der mir die Dinge im Grunde keine Freude bereiten und auch gar keinen Spaß machen. Wie z.B. Buchführung. Wie wäre es, die Dinge, die ja anfallen und zu erledigen sind, nicht mit einen Arg oder Sch… zu bedenken? Wie wäre es, sie mit Freude zu erledigen. Mit einem Frieden darüber, dass ich in der Lage bin, das zu tun und zu erleben. Wird es dann auch viel schneller erledigt sein?
Das bedeutet, alles, was ich tue, mit Freude zu machen und darüber Freude zu fühlen. Natürlich auch für eigene Freude in Form von Erlebnissen, Unternehmungen, guten Gesprächen, etc. zu fördern.
Ich werde berichten. Es wird einen 2. Blogartikel geben mit meinem 2. Motto für 2026. See you!

Dr. Martina Riedel Über mich: Ich komme aus der klassischen Schulmedizin und da ich viele Fragen hatte, die mir dort nicht beantwortet wurden, habe ich mich interessiert für und fortgebildet in ganzheitlichen Heilweisen, Kunst als Möglichkeit zur eigenen Heilung, in energetischen Heilweisen und Persönlichkeitsentwicklung. Als Mentorin und Anschubserin ist es mein Ziel, Menschen zu helfen, Zusammenhänge zu erkennen. Ein Wechsel der Perspektive, verbunden mit einer positiven Einstellung, kann wie ein starker Katalysator für eine Heilung sein. Da ich selbst zwei Krebsdiagnosen erfahren habe, weiß ich, wie groß die Bedrohung für die Person ist. Die Antworten und Lösungen sind oft nur einen Schritt entfernt. Dabei unterstütze ich Sie gerne. Hier erfahren Sie mehr über mich.
